Curafida Infocenter
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Virtuelles Behandlungsprogramm gegen chronische Schmerzen
Die Herausforderung
Das Projekt
Das Projekt VirtualNoPain ist ein vom BMBF gefördertes Verbundprojekt, das auf eine Kombination aus virtueller Realität (VR) und Brain-Computer-Interface (BCI)-Neurofeedback zur Schmerztherapie setzt. Nutzer tauchen mittels eines Head-Mounted Displays in eine virtuelle Welt ein, die das Schmerzerleben verringern kann. Gleichzeitig erhalten sie Rückmeldungen über ihre Gehirnaktivität, um diese gezielt zu regulieren. Dies soll nicht nur die Schmerzreduktion unterstützen, sondern auch das Selbstwirksamkeitserleben stärken und psychische Begleiterscheinungen, wie Angstzustände oder Depressionen, positiv beeinflussen.
Das Projekt wird von der VTplus GmbH koordiniert und in Zusammenarbeit mit der Universität Würzburg, dem Uniklinikum Würzburg, dem Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen und weiteren Industriepartnern umgesetzt. Ziel ist es, eine innovative, nicht-medikamentöse Behandlungsmethode zu entwickeln, die sowohl in klinischen als auch in häuslichen Umgebungen eingesetzt werden kann.
Die Lösung
Funktionen von Curafida im Kontext von VirtualNoPain:
- Therapiemanagement und individuelle Therapiepfade: Digitale Steuerung der Schmerztherapie durch Therapeuten mit gezielter Anpassung der Interventionen, beispielsweise durch virtuelle Trainings in verschiedenen Räumen mit bedarfsorientierten Aufgaben
- Schmerztagebuch: Tägliche selbstständige Dokumentation des Schmerzempfindens und Wohlbefindens zur Verlaufskontrolle
- Kommunikationstool: Über Curafida können die Patienten mit den Betreuern und dem Studienteam in Kontakt bleiben
- Assessment-Fragebögen: Regelmäßige Erfassung von Schmerzintensität, Lebensqualität und psychologischen Einflussfaktoren
Die Intervention
Individuelle Planung:
- Diagnostik und Festlegung der Therapieziele
- Einführung in die VR- und Neurofeedback-Technologie
Therapiephase (6 Wochen):
- Regelmäßige Nutzung der VR-Therapieeinheiten
- Tägliche Dokumentation im Schmerztagebuch
- Wöchentliche Assessments zur Anpassung der Behandlung
- Begleitende Analyse von Biomarkern (Zytokinprofil)
Evaluation der Wirksamkeit:
- Vergleich der Schmerzintensität über eine numerische Ratingskala (NRS) vor, während und nach der Therapie
- Reduktion der Schmerzmittel-Einnahme
- Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und Selbstwirksamkeit
- Langfristige Follow-up-Befragungen