Digitaler Helfer in der Pflege
Hintergrund
Die Pflege steht vor großen Herausforderungen: Pflegekräfte müssen in immer kürzerer Zeit mehr Patienten betreuen. Gleichzeitig wächst der Anteil an Fachkräften, die aus dem Ausland kommen und deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Als Antwort darauf wurde gemeinsam mit der DOREA GmbH der DOREA Pflegebuddy entwickelt. Der KI-Assistent ist spezifisch auf die Bedarfe und Qualitätsstandards der DOREA Pflegeeinrichtungen in Deutschland zugeschnitten und unterstützt die Fachkräfte mit schnellen, präzisen und praxisnahen Antworten. Bereits jetzt trägt er dazu bei, Sprachhürden zu verringern, indem er komplexe Inhalte vereinfacht. Perspektivisch wird er zudem in der Lage sein, mehrsprachige Antworten zu geben.
Nutzen für Anwender
Schneller Zugriff auf Qualitätswissen
Pflegekräfte haben den DOREA Pflegebuddy als geteilten Link direkt auf ihrem mobilen Gerät als Lesezeichen gespeichert. So können sie den KI-Assistenten jederzeit schnell aufrufen und unmittelbar Fragen stellen - ohne zusätzliche Software oder technische Hürden.
Organisatorische Unterstützung
Alle Inhalte stammen direkt aus den Qualitätsdokumenten von DOREA, die einfach über die Buddy-Plattform eingepflegt werden. Dokumente wie PDFs können per Drag & Drop hochgeladen oder ganze Webseiten automatisiert eingelesen werden.
Technische Integration
Die Entwicklung und Implementierung erfolgte über die Buddy-Plattform:
- Nahtlose Einbindung: Der DOREA Pflegebuddy lässt sich per Link einfach teilen und in bestehende Systeme integrieren.
- Prompting: Über die Plattform kann DOREA den Pflegebuddy selbst konfigurieren - inklusive Identität, Mission und gewünschtem Antwortstil. Änderungen sind jederzeit möglich.
- Datenschutz und Sicherheit: Alle Inhalte verbleiben DSGVO-konform und nach höchsten Datenschutzstandards geschützt auf der Buddy-Plattform.
Zukunftsperspektiven und Weiterentwicklung
Der DOREA Pflegebuddy wird kontinuierlich weiterentwickelt, um die Arbeit der Pflegekräfte noch besser zu unterstützen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Mehrsprachigkeit: Künftig soll der KI-Assistent automatisch die Muttersprache der Fachkraft erkennen und in dieser antworten können, um sprachliche Barrieren zu minimieren. Darüber hinaus ist die Integration von Spracheingabe und Sprachausgabe geplant, sodass Fragen direkt gesprochen und Antworten ebenso mündlich ausgegeben werden können.
Mit diesen Weiterentwicklungen wird direkt auf die Herausforderungen in der Pflege reagiert, um den Zugang zu Wissen und Unterstützung noch barrierefreier zu machen.